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Die Besetzung und die Arbeiten des Teams in der Sache von IWW E70

Im September 2007 wurde aus der Initiative der Marschälle der Woiwodschaften: Lebus (Lubuskie), Großpolen (Wielkopolskie), Kujawien und Pommern (Kujawsko – Pomorskie), Pommern (Pomorskie) und Ermland und Masuren (Warmińsko – Mazurskie) das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 auf dem polnischen Abschnitt berufen. In dem Team arbeiten Vertreter der interessierten Selbstverwaltungen. Für die Koordinierung der Arbeiten ist die Woiwodschaft Pommern verantwortlich. Zum Vorsitzenden wurde Zbigniew Ptak gewählt. Sein Vertreter ist Jerzy Wcisła.

Die Besetzung des Arbeitsteams:  

Marek Beer (Woiwodschaft Großpolen - Wielkopolskie) – Direktor des Departements für Landwirtschaft und Dorfentwicklung des Marschallamtes der Woiwodschaft Großpolen (Wielkopolskie).

Maciej Krużewski (Woiwodschaft Kujawien und Pommern – Kujawsko-Pomorskie) – Bevollmächtigter des Marschalls für Angelegenheiten der Koordinierung der Entwicklungsprogramme; Vorsitzender der Beratergruppe des Marschalls für die Sachen der Revitalisierung der Wasserstraßen in der Woiwodschaft Kujawien und Pommern (Kujawsko-Pomorskie); Mitglied des Rates für Angelegenheiten der Förderung der Binnenschifffahrt bei dem Ministerium für Transport, Bauwesen und Meereswirtschaft; Teilnehmer des Projekts InWater.

Zbigniew Ptak (woj. pomorskie) – Bevollmächtigter des Marschalls der Woiwodschaft Pommern (Pomorze) für die Angelegenheiten der Binnenschifffahrt; Vorsitzender des Zwischenwoiwodschaftlichen Arbeitsteams in der Sache des Internationalen Wasserweges E70; Mitglied des Rates für Angelegenheiten der Förderung der Binnenschifffahrt bei dem Ministerium für Transport, Bauwesen und Meereswirtschaft;

Jerzy Wcisła (Woiwodschaft Ermland und Masuren - Warmińsko-Mazurskie) – Direktor des Regionalbüros in Elbing (Elbląg) des Marschallamtes der Woiwodschaft Ermland und Masuren (Warmińsko-Mazurskie), Vice – Vorsitzender des Zwischenwoiwodschaftlichen Arbeitsteams in der Sache des Internationalen Wasserweges E70; Mitglied des Rates für Angelegenheiten der Förderung der Binnenschifffahrt bei dem Ministerium für Transport, Bauwesen und Meereswirtschaft; Vice - Vorsitzender des Rates für Wasserwirtschaft der Wasserregion der Unteren Weichsel (Dolna Wisła).

Danuta Wesołowska – Wujaszek (Woiwodschaft Lebus - Lubuskie) – Vice – Direktorin des Departements für Infrastruktur und Kommunikation des Marschallamtes der Woiwodschaft Lebus (Lubuskie), Mitglied des Rates für Angelegenheiten der Förderung der Binnenschifffahrt bei dem Ministerium für Transport, Bauwesen und Meereswirtschaft.

Die Arbeiten des Teams in der Sache des Internationalen Wasserweges E70

2006 – Die Erklärung über die Zusammenarbeit und die Denkschrift an die Regierung der Republik Polen

Am 5.August unterzeichneten die Marschälle der Woiwodschaften Pommern (Pomorskie), Kujawien und Pommern (Kujawsko-Pomorskie), Lebus (Lubuskie), Ermland und Masuren (Warmińsko-Mazurskie), Großpolen (Wielkopolskie) und Westpommern ( Zachodniopomorskie) die Erklärung über die Zusammenarbeit in der Sache der Entwicklung des Internationalen Wasserweges E70 auf dem Gebiet Polens entlang. Die Erklärung leitete die Gründung des Zwischenwoiwodschaftlichen Arbeitsteams in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 ein. 10 Jahre nach der Veröffentlichung des Übereinkommens AGN über die Hauptbinnenwasserstraßen von internationaler Bedeutung wandten sich die Marschälle an die Regierung der Republik Polen mit einer Denkschrift auf Ratifizieren durch Polen dieses Übereinkommens.

In der Denkschrift wurde angezeigt, dass – außer der Transportbedeutung – touristische Vorzüge der Wasserweg in Polen im Rahmen des Internationalen Wasserweges E70 ausgenutzt werden sollen. Einer der Befürworter der Handlungen für die Aktivisierung der Wasserstraßen in Polen war Marschall des Senats der Republik Polen Maciej Płażyński.

2007 – das Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 begann seine Arbeit

Im September 2007 begann die Arbeit das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70, das von den Marschälle von fünf Woiwodschaften berufen wurde. Das Team besteht aus folgenden Personen: Marek Beer – Woiwodschaft Großpolen (Wielkopolskie), Maciej Krużewski – Woiwodschaft Kujawien und Pommern (Kujawsko – Pomorskie), Zbigniew Ptak – Woiwodschaft Pommern (Pomorskie), Jerzy Wcisła – Woiwodschaft Ermland und Masuren (Warmińsko – Mazurskie), Danuta Wujaszek – Wesołowska – Woiwodschaft Lebus (Lubuskie). Zum Vorsitzenden wurde Z. Ptak und zum Vice-Vorsitzenden J. Wcisła gewählt. Die Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie) unternahm keine Handlungen im Rahmen der Vereinbarung.

Vom 8. bis zum 9.November fanden erste Werkstätte des Teams statt. Das Treffen war zum Thema: „Die Bewirtschaftung des Internationalen Wasserweges E70 auf dem Gebiet Polens für den Bedarf der Wassertouristik". Die Werkstätte bestanden aus drei Teilen, in Rahmen deren 17 Vorträge abgehalten wurden. Diese Vorträge stellten u.a. den Zustand der Wasserstraßen in einzelnen Regionen dar. Die Vorträge wurden in dem Buch „Die Bewirtschaftung des Internationalen Wasserweges E70 auf dem Gebiet Polens für Bedürfnisse der Touristik" veröffentlicht.

Am 4.Dezember 2007 fand an der Kazimierz Wielki – Universität das I. Wissenschafts- und Selbstverwaltungssymposium „Die Revitalisierung des Wasserweges Weichsel (Wisła) – Oder (Odra) – eine Chance für die Wirtschaft der Region" statt. Während der Beratungen wurde der Zustand der polnischen Binnenschifffahrt mit der Berücksichtigung des die Weichsel (Wisła) mit der Oder (Odra) verbindenden Abschnitts dargestellt. Dieser Abschnitt bildet einen Teil des Internationalen Wasserweges E70.

2008 – Revitalisierungsprogramme für den Internationalen Wasserweg E70 und das Weichesel – Delta

Das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam versammelte sich im Jahr 2008 dreimal: - vom 25. bis zum 26.März in Theerofen (Smolarnia) bei Schönlanke (Trzcianka) (Woiwodschaft Großpolen – Wielkopolska);- vom 25. bis zum 27.Juli in Cadinen (Kadyny) (Ermland und Masuren – Warmia i Mazury); - am 1.September in Thorn (Kujawien und Pommern – Kujawsko – Pomorskie).

Vom 25. – 27. Juli 2008, während der Konferenz „Forum von IWW E70" in Cadinen (Kadyny) (Woiwodschaft Ermland und Masuren – Warmińsko-Mazurskie) unterzeichneten die Marschälle von sechs Woiwodschaften die Vereinbarung in der Sache der Aufnahme der Handlungen im Bereich der Bearbeitung des Projekts für Revitalisierung des polnischen Abschnitts des Internationalen Wasserweges E70 (IWW E70) und der Anpassung der genannten Wasserweg an wenigstens die Klasse II der Schiffbarkeit. An der Konferenz nahmen auch Vertreter des Landes Brandenburg und die Vertreter aus den Niederlanden teil.

Das Leitthema des Treffens in Theerofen (Smolarnia) bildete der Versuch der Beurteilung des Zustands der Binnenschifffahrt auf dem Internationalen Wasserweg E70. Man versuchte auch Informationen über alle Förderungshandlungen in der Sache der Wassertouristik zu sammeln.

In Thorn (Toruń) wurden Möglichkeiten der Vorbereitung eines Produkts (z. B. eine Gesellschaft) besprochen, das sich mit dem Internationalen Wasserweg beschäftigen wird.

Am 21.April fand in Danzig (Gdańsk) die Konferenz zum Thema: „Die Wirtschaftsrevitalisierung des Weichseldeltas durch die Entwicklung der Binnenschifffahrt" statt. An der von den Marschällen von Pommern (Pomorze) und Ermland und Masuren (Warmia i Mazury) organisierten Konferenz nahmen die Vertreter der Regierung, der Hochschulen, und Institutionen teil, die sich mit der Schifffahrt und den Wasserstraßen beschäftigen. Es wurde eine Stellungnahme eingenommen, in der die Teilnehmer beschlossen, Maßnahmen für Handlungen zugunsten der Entwicklung der Wasserweg zu ergreifen.

Ein wichtiges Ereignis war das II. Wissenschafts- und Selbstverwaltungssymposium in Bromberg (Bydgoszcz) „Die Revitalisierung des Wasserweges Weichsel (Wisła) – Oder (Odra) – eine Chance für die Wirtschaft der Region", das zu einem Forum der wichtigsten wissenschaftlichen Disputen über Wasserstraßen wurde.

2009 – Internationaler Wasserweg E70 auf der Messe, in den Augen der Wassersportler und in der Arbeit des Teams

Das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam versammelte sich im Jahr 2009 fünfmal: - vom 9. bis zum 10.Februar in Driesen (Drezdenko) (Lebus - Lubuskie); - am 23.Juli in Danzig (Gdańsk); - vom 1.-2.September in Thorn (Toruń); - vom 13. –14. Oktober in Ląd (Großpolen - Wielkopolska); - vom 9. –10.November in Kahlberg (Krynica Morska).  

In Driesen (Drezdenko) wurde beschlossen, die Einladung zu der Zusammenarbeit an die für den technischen Zustand der Fahrwasserrinnen verantwortlichen Regionalvorstände der Wasserwirtschaft und zuständige Selbstverwaltungen, die das eben an den Flüssen schaffen, zu verweisen.

In Danzig (Gdańsk) wurde der vorbereitende Zeitplan der Arbeiten an dem Konzept der Revitalisierung des Wasserweg E70 angenommen. Es erfolgte laut der im Mai unterzeichneten Vereinbarung der Marschälle von fünf Woiwodschaften auf die Bearbeitung des Konzepts der Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70. Mit der Koordinierung der Arbeiten wurde die Woiwodschaft Pommern (Pomorze) anvertraut. Das Konzept soll laut den angenommenen Voraussetzungen die Programmstrategie, das Programm- und Raumkonzept und die Umweltanalyse des geplanten Vorhabens enthalten.

In Thorn (Toruń) wurde die Analyse der Feldforschungen durchgeführt. Es wurden auch Prinzipien der Klassifizierung der touristischen Häfen angenommen. In Ląd beschäftigte sich das Team u.a. mit den Straßen-, Eisenbahn, Meers- und Flugverbindungen und mit physiographischen Bedingtheiten des Internationalen Wasserweges E70.

In Kahlberg (Krynica Morska) wurden der den Internationalen Wasserweg E70 fördernde Film präsentiert, das Logo und das einheitliche System der Förderung dieser Wasserstraße angenommen. In Warschau (Warszawa), während der Messe „Wind und Wasser" („Wiatr i woda") (März), wurde ein die Vorzüge des Internationalen Wasserweges E70 fördernder Stand aufgestellt. Es war die erste diese Wasserroute fördernde Initiative.

Zwischen dem 24. Juni und dem 5.Juli durchquerten die Motorbootfahrer aus Elbing (Elbląg) als das erste Team den ganzen polnischen Abschnitt des Internationalen Wasserweges E70. Für die Zurücklegung der Strecke um Berlin herum und der ganzen Strecke von Berlin auf das Frische Haff (Zalew Wiślany) benötigten sie 12 Tage.

2010 – Das Konzept der Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70 wurde angenommen.

Das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 traf sich im Jahre 2010 sechsmal: - am 5. Januar in Bromberg (Bydgoszcz); - vom 8. –9. März in Cadinen (Kadyny) (Ermlad und Masuren - Warmia i Mazury); - am 11.Juni in Bromberg (Bydgoszcz); - am 7. Juli in Marienburg (Malbork) (Pommern - Pomorze); - am 19. Juli in Wiesenburg (Przysiek) bei Thorn (Toruń; - vom 14. – 15. Dezember in Küstrin (Kostrzyn nad Odrą) (Lebus - Lubuskie).    

In Bromberg (Bydgoszcz) wurde der Beschluss auf das Starten der Website getroffen und angenommen, dass bis zum 31.März das Konzept der Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70 mit der Berücksichtigung des Frischen Haffs (Zalew Wiślany) mit Elbing (Elbląg) und mit der Weichsel (Wisła) nach Thorn (Toruń) beendet wird.

In Cadinen (Kadyny) wurde der Bereich der Bearbeitung der Machbarkeitstudie und die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern der Netzer Flößerei (Flis Notecki) besprochen. In Bromberg (Bydgoszcz) wurde entschieden, dass die Konsultationen in der Sache der Lokalisierungen der Investitionen den Internationalen Wasserweg E70 entlang durchgeführt werden.

In Marienburg (Malbork) und in Wiesenburg (Przysiek) wurden weitere Elemente des bildeten Konzepts analysiert und in Küstrin (Kostrzyn nad Odrą) überlegte das Team die künftige Ausnutzung des Internationalen Wasserweges E70 und die Art und Weise der Bildung der regionalen Programme für Touristik, die sich auf Vorzüge der Wasserstraßen aufstützen werden.

Am 19.Oktober 2010 r. fand in Danzig (Gdańsk) die Wissenschafts- und Selbstverwaltungskonferenz zum Thema der Binnenwasserstraßen im Aspekt einer ausgeglichenen Entwicklung von Nordpolen statt. Während der Konferenz richteten die Marschälle von fünf Woiwodschaften eine Denkschrift an die Regierung in der Sache der Fortsetzung der Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70 und nahmen das „Konzept der Revitalisierung des polnischen Abschnitts des Internationalen Wasserweges E70" an. Im Namen der Regierung nahm die Denkschrift der fünf Marschälle die Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur Anna Wypych – Namiotko an.

2011 – Die Zeit für verschieden Initiativen

Das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 traf sich am 9. November in Bromberg (Bydgoszcz). Das wichtigste Thema des Treffens war die Annahme der Voraussetzungen der gesellschaftlich – ökonomischen Analyse. Es wurden auch vorbereitende Voraussetzungen der Strategie für Förderung des Internationalen Wasserweges E70 besprochen. Die Teilnehmer machten sich auch mit den Arbeiten an dem Führer für Wassersportler bekannt.

Am 5. März, während der Messe „Wind und Wasser" („Wiatr i woda") in Warschau (Warszawa), bekamen Zbigniew Ptak und Jerzy Wcisła – Mitglieder des Arbeitsteams für Angelegenheiten des Internationalen Wasserweges E70 den Preis des „Freundlichen Ufers" („Przyjazny brzeg"). Im Sommer bereitete das Team der Filmemacher den Film „Flüsse - Wege" („Rzeki – drogi") vor, der den Internationalen Wasserweg E70 fördert.

Mehrere mit dem Internationalen Wasserweg E70 verbundenen Veranstaltungen fanden in Elbing (Elbląg) statt. Am 18. März wurde das Projekt „Der Internationale Wasserweg E70 – Touristik ohne Grenzen" zusammengefasst. Dieses Projekt wird im Bereich des Frischen Haffs (Zalew Wiślany) und der russischen Wasserstraßen realisiert. Die russischen Wasserstraßen verbinden das Frische Haff (Zalew Wiślany) mit dem Kurischen Haff (Zalew Kuroński). Im Rahmen des Projekts bearbeitete die Expertengruppe das Dokument unter dem Titel „Das allgemeine Konzept der Entwicklung des Internationalen Wasserweges E70 auf der Strecke des Frischen Haffs (Zalew Wiślany und Zalew Kaliningradzki"). Am 11. April wurde die Lokale Touristische Organisation „Landschaft des Frischen Haffs (Kraina Zalewu Wiślanego) berufen. Diese Organisation wird sich mit der Entwicklung des Tourismus auf dieser Strecke des Internationalen Wasserweges E70 beschäftigen. Am 8.November fand die Konferenz „Danzig – Elbing – Königsberg (Gdańsk-Elbląg-Kaliningrad) – die Richtungen der Zusammenarbeit der Häfen" statt. Der Anführer dieser Projekte war Jerzy Wcisła.  

In Bromberg (Bydgoszcz), am 11. und 12. September, diskutierten schon zum fünften Mal die Selbstverwalter und Wissenschaftler über die Touristik, die sich auf Wasserstraßen stützt. Die Mitglieder des Arbeitsteams in der Sache der Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70 nahmen auch an diesem Treffen teil.

Am 26. Oktober wurde in Nakel (Nakło nad Notecią) der Hafenbecken der neuen Anlegestelle feierlich eröffnet.

2012 – Der Internationale Wasserweg E70, touristische Investitionen und Förderung auf der nationalen und EU – Ebene

Das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 traf sich im Jahr 2012 zweimal: am 23. – 24.Februar in Elbing (Elbląg) und am 16.April in Thorn (Toruń). In Elbing (Elbląg) wurden Elemente der Werbekampagne besprochen, die Aufgaben für das Jahr 2012 bestimmt und die gesellschaftlich – ökonomische Analyse des Programms der Revitalisierung des polnischen Abschnitts des Internationalen Wasserweges E70 durchgeführt. Die wesentlichen Themen des Treffens in Thorn (Toruń) bildeten die Vorbereitungen auf die Teilnehme an der Veranstaltung Waterways Expo 2012 in Breslau (Wrocław); die Erarbeitung der Stellungnahme in der Sache der polnischen Wasserweg in der Sitzung der Zusammenkunft der Marschälle; das Treffen mit Vertretern der Europäischen Kommission in Brüssel.

Außerdem nahmen die Mitglieder des Teams aktiv an vielen Unternehmen teil, die mit dem Internationalen Wasserweg E70 verbunden sind. Einige von ihnen stellen wir unter dar.

Am 13.Februar beschäftigte sich der Pommersche Unternehmertum - Rat in Danzig (Gdańsk) mit dem Thema des Wasserweges. Die Unternehmer erklärten die Bereitschaft dazu, den Transport auf Wasserstraßen zu verlegen, wenn nur die Bedingungen dazu geschaffen werden. Die Stellungnahme in dieser Sache wurde der Regierung von Polen vorgestellt.

Am 5.März unterzeichneten die Marschälle der Woiwodschaften: Pommern (Pomorskie), Kujawien und Pommern (Kujawsko - Pomorskie) und Masowien (Mazowieckie) während des 19.Wirtschaftsforums in Thorn (Toruń) eine Absichtserklärung in der Sache der Zusammenarbeit bei der Wirtschaftsaktivisierung den projektierten Internationalen Wasserweg E70 auf der Strecke Danzig – Bromberg – Thorn – Warschau (Gdańsk – Bydgoszcz – Toruń - Warszawa) entlang.

Am 30.März wurde der Beschluss auf die Berufung der Gesellschaft der Polnischen Regionen des Transportkorridors Ostsee – Adria (Bałtyk – Adriatyk) (BAC) gefasst. Auf der Strecke nach Bromberg (Bydgoszcz) sind beide Routen mit dem Internationalen Wasserweg E70 gemeinsam.

Vom 18.Mai bis zum 10.Juni 2012 fand die Schifffahrt Berlin – Bydgoszcz (Berlin – Bydgoszcz) statt. Sie sollte den Internationalen Wasserweg E70 fördern. Es war die Fortsetzung der seit 2002 stattfindenden Netzer Flößereien (Flisy Noteckie), die den die Oder (Odra) mit der Weichsel (Wisła) verbindenden Wasserweg (ein Teil des Internationalen Wasserweges E70) fördern.

Am 16.Juni, auf dem aus dem Frischen Haff (Zalew Wiślany) in den Hafen in Elbing (Elbląg) fahrenden Schiff, beschloss der König Stephan Bathory (Stefan Batory) - Programmrat der Wasserroute ein Verein zu gründen. Die S. Batory – Route ist zum größten Teil mit dem Internationalen Wasserweg E70 identisch. An diesem Tag wurde in Elbing (Elbląg) die zu 9 Mio. Zloty im Rahmen des Projekts „Der Werder – Weichsel – Ring" („Pętla Żuławska") modernisierte Segelanlegestelle eröffnet.

Am 14.Juli fuhr auf der Route des „Werder – Weichsel – Rings" und des Internationalen Wasserweges E70 der Präsident der Republik Polen Bronisław Komorowski mit seiner Ehefrau Anna.

Während der Veranstaltung „Waterways Expo 2012" – der Internationalen Messe der Binnenschifffahrt und der Wasserwirtschaft in Breslau (Wrocław) (vom 19. – 21. September), die der Wassertouristik gewidmet war, wurde das Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 von Jerzy Wcisła vertreten. Er nahm an der Podiumsdiskussion teil und präsentiere den Zustand des Binnentourismus in Polen. In der Messe wurden auch an einem separaten Stan die Vorzüge des Internationalen Wasserweges E70 präsentiert.

Am 22.September in Dirschau (Tczew), im Rahmen der Konferenz „Der Internationale Wasserweg E70 im Aspekt deren Erhaltung – setzen wir den Binnenwasserstraßen einen Herrn wieder", wurde von Zbigniew Ptak das Programm der Revitalisierung dieser Rote besprochen.

Am 5.Oktober, auf dem Schiff „Wanda", das durch das Becken von Leslau (Włocławek) fuhr, fanden Feld - Werkstätte in der Sache der Wasserstraßen in Polen statt. An den Werkstätten nahmen Vertreter der Wissenschaft, Selbstverwaltung, Regierung und Businessleute teil. Die Werkstätte wurden durch eine Pressekonferenz eingeleitet.

Im Oktober wurde die Anlegestelle Bydgoszcz, eröffnet. Diese Anlegestelle ist eines der eindruckvollsten Unternehmen dieser Art auf polnischen Wasserstraßen. Die Anlegestelle können gleichzeitig ca. hundert Einheiten: Paddelboote, Motorboote und Jachten benutzen.

Am 7.November fand im Europäischen Parlament in Brüssel das Seminar zum Thema „Binnenwasserstraßen – alle Hände an Bord! Wie soll die Kommunikation in Europa verbessert werden?" statt. Das Seminar war mit dem Studienbesuch im multimodalen Hafen in Antwerpen verbunden, wo ihre Quellen der Internationale Wasserweg E70 hat.

Am 26. November 2012, während der Zusammenkunft der Marschälle in Landsberg an der Warthe (Gorzόw Wielkopolski) nahmen die Marschälle die Stellung zu der Teilnahme Polens an der Europäischen Transportpolitik im Bereich der Binnenschifffahrt. Als wichtigste Transportrouten wurden die Routen der Oder (Odra) und der Weichsel (Wisła), der die beiden Flüsse verbindende Internationale Wasserweg E70 und projektierte Kanäle – Schlesien – Kanal (Kanał Śląski) und der Kanal, der die Oder (Odra) mit der Donau (Dunaj) verbinden wird, genannt.

Am 13.Dezember fand in Elbing (Elbląg) die Konferenz „Der Internationale Wasserweg E70. Touristik- und Transportchancen" statt. Sie war mit der Eröffnung der Ausstellung über den Internationalen Wasserstraße E70 verbunden. An der Konferenz nahmen u.a. Vertreter des Ministeriums für Transport, Bauwesen und Meereswirtschaft und der Königsberger Oblast (Kaliningrad) teil.

Am 14.Dezember organisierten die Parlamentsgruppe in der Sache der Wasserstraßen und des Wassertourismus und der Marschall der Woiwodschaft Kujawien und Pommern (Kujawsko – Pomorskie) im Senat der Republik Polen das offene Treffen, das den Fragen der Bewirtschaftung der Unteren Weichsel (Dolna Wisła) gewidmet war.

Ende 2012 erschien „Der Führer für Wassersportler" auf dem polnischen Abschnitt des Internationalen Wasserweges E70.

Das Jahr 2013 auf dem Internationalen Wasserweg E70

Das Zwischenwoiwodschaftliche Arbeitsteam in der Sache des Internationalen Wasserweges E70 traf sich im Jahre 2013 viermal: am 26. – 27.März in Cadinen (Kadyny), am 7.Mai in Bromberg (Bydgoszcz) und am 5. – 6.September und am 19.Dezember in Thorn (Toruń).  

In Cadinen (Kadyny) wurden folgende Themen besprochen: die Möglichkeiten der Realisierung der internationalen Zusammenarbeit für den polnischen Abschnitt des Internationalen Wasserweges E70; die Vorbereitung der Stellungnahmen der Woiwodschaften in der Sache der Eintragung in den Territorialen Verträgen der Unternehmen zur Wiederherstellung der Schiffbarkeit auf Wasserstraßen; die Realisierung des Handlungsplanes für 2013, darin: die Arbeit an der Website, die Organisierung der thematischen Konferenzen, die Realisierung der Sozial- und Werbekampagne auf inländischen und internationalen Märkten. Es wurde auch über die Gespräche mit der Regierung in der Sache der Bearbeitung des Konzepts zum Thema der Bewirtschaftung der Weichsel (Wisła) und der Organisierung am 10. – 11.Juli 2013 des I. Woiwodschaftstages der Binnenschifffahrt in Elbing (Elbląg), der der Wassertouristik in Polen gewidmet wird, diskutiert.

Die Grundthemen des Treffens in Bromberg (Bydgoszcz) waren: die Darstellung des Standes in der Realisierung des Projekts INWAPO betreffs der Modernisierung der Wasserstraßen und der Seehäfen; die Initiativen für den Bau des Pommerschen Flussclusters; die Leitung in der 2.Hälfte 2013 durch die Woiwodschaft Kujawien und Pommern (Kujawsko – Pomorskie) der Zusammenkunft der Marschälle. Ein wichtiger Punkt des Treffens war die Besprechung der Vorschläge für die Realisierung der internationalen Projekte für den Internationalen Wasserweg E40 und der Stan der Einleitung durch Polen der Hochwasserrichtlinie.

Im Rahmen des Treffens in September in Thorn (Toruń) wurden die bisherige Regierungs- und Selbstverwaltungszusammenarbeit für die Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70, territoriale Verträge und Verpflichtungen der Regierung betreffs der Wasserstraßen besprochen. Überdies wurde der Stand der Realisierung der Aufgaben im Rahmen der Vereinbarungen in der Sache der Internationalen Wasserweg für das Jahr 2013 bewertet (Kampagne auf den deutschen Markt, Messe Tour Salon, Open Days, Werbeartikel, Website usw.). Während des Treffens wurden Voraussetzungen und das Drehbuch des Förderungsfilms über den Internationalen Wasserweg E70 auf den polnischen und deutschen Markt präsentiert.

Das Treffen am 19.Dezember in Thorn (Toruń) war der Besprechung der Regierungs- und Selbstverwaltungszusammenarbeit für die Revitalisierung des Internationalen Wasserweges E70, den Ergebnissen der Gespräche mit der Unterstaatssekretärin Frau Dorota Pyć, der Teilnahme an International Boat Show Dusseldorf 2014, die am 18. – 26.Januar 2014 in Düsseldorf stattfindet und dem Plan der Handlungen des Teams für das Jahr 2014 bestimmt.

Die Teilnehmer nahmen außerdem an vielen mit dem Internationalen Wasserweg E70 verbundenen Unternehmen aktiv teil. Die wichtigsten von ihnen stellen wir unter dar:

Am 9. Januar in Grünberg (Zielona Góra) fand die Konferenz „Militärtouristik, Wassertouristik – Lebus lädt ein" statt. Während dieser Konferenz wurde das Jahr 2013 in der Woiwodschaft Lebus (Lubuskie) von dem Marschall Maciej Szykuła als Jahr der Wassertouristik erklärt.

Am 2. Februar erhielten Marienburg (Malbork) und Elbing (Elbląg) die Preise des Freundlichen Ufers für Aktivitäten zugunsten der Entwicklung der Wassertouristik.

Am 4. – 5. März fand während des 20.Wirtschaftsforum in Thorn (Toruń) eine Podiumsdiskussion „Der neue Staudamm auf der Weichsel (Wisła) – Chancen und Gefahren" statt.

Am 22.März in Gdingen (Gdynia) fand die Konferenz „Pommerscher Flusscluster – Partnerschaft zugunsten des ökologischen Transports" statt, die die Clustervereinbarung eröffnete. Diese Vereinbarung hat zum Ziel, die Zusammenarbeit aufzunehmen, um die Vertreter der Regierung zu möglichst schneller Belebung der Schifffahrt auf der Weichsel zu überzeugen.

Am 22.März nahmen die Teilnehmer des Arbeitsteams für den Internationalen Wasserweg E70 an der Aktion der Zeitung „Dziennik Bałtycki" für den Wiederaufbau der Wasserweg auf der Weichsel (Wisła) und die Gründung eines Ministeriums – einer Institution, die für die Entwicklung der Binnenwasserstraßen in Polen verantwortlich sein wird.

Am 17. und 18.April fand in Elbing (Elbląg) die 42.Generalversammlung Delegierter des Verbandes der Seestädte und –gemeinden statt. Der Verband unterstütze die Aktion: „Zweitens: die Wasserautobahn auf der Weichsel" und das Projekt des Baus des Kanals durch die Frische Nehrung (Mierzeja Wiślana), traf die Entscheidung über den Beitritt zu dem Pommerschen Flusscluster und über die Teilnahme an dem I. Woiwodschaftstag der Binnenschifffahrt in Elbing (Elbląg).

Am 23.Mai fand in Gdingen (Gdynia) die Konferenz „Meer und Flüsse zusammen" statt. Sie betraf gewählte Unternehmen, die mit der Wiederbelebung des Wassertransports auf der Weichsel verbunden sind.

Am 3.Juni fand im Artushof die Konferenz „Zweitens: die Wasserautobahn auf der Weichsel" statt, die durch die Zeitung „Dziennik Bałtycki" und das Marschallamt der Woiwodschaft Pommern (Pomorze) organisiert wurde. Das Treffen hatte zum Ziel hervorzuheben, wie die Weichsel (Wisła) den Regionen notwendig ist. Die Weichsel kann doch zu einer Erhöhung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Regionen beitragen, die darüber liegen.

Am 3.Juni war die Gründungsversammlung des Pommerschen Flussclusters. Es wurden die Satzung angenommen und das Gründungskomitee zur Realisierung der mit der Eintragung des Verbandes verbundenen Angelegenheiten gewählt.

Am 21. – 23.Juni fand in Bromberg (Bydgoszcz) Workshop statt, der die polnischen Wasserstraßen betraf. Der Workshop war der Problematik einer komplexen Bewirtschaftung von Flüssen gewidmet.

Am 22.Juni fand in Bromberg (Bydgoszcz) die Konferenz betreffs des jetzigen Zustandes und der Zukunft der in Polen projektierten Routen der Internationalen Wasserwege E40 und E70 und der Integrierung der Weichsel (Wisła) mit dem internationalen Transportnetz TEN-T statt.

Am 11. – 13.Juli fand auf dem Frischen Haff (Zalew Wiślany / Kaliningradzki) die IV. Internationale Regatta um Pokal der Marschälle/Gouverneure auf der Strecke Kahlberg (Krynica Morska) – Frauenburg (Frombork) – Pillau (Bałtijsk/Russland) statt.

Am 10. – 11.Juli fand in Elbing (Elbląg) der I. Woiwodschaftstag der Binnenschifffahrt unter der Schirmherrschaft der Minister für Sport und Touristik und Umwelt statt. An dem Treffen nahmen außer den Vertretern von über 100 Organisationen, Verbände, Stiftungen, Cluster und Vereine, die sich mit der Binnenschifffahrt beschäftigen auch Marschälle der Woiwodschaften teil.

Am 7.August wurde in Graudenz ( Grudziądz) von Marschällen acht Woiwodschaften eine Erklärung über die Zusammenarbeit zugunsten der Unterstützung des Präsidentenprojekts des Gesetzes unterzeichnet, das ermöglicht touristische Rad- und Wanderwege auf den Deichen abzustecken. An der Unterzeichung der Erklärung nahm der Präsident der Republik Polen teil.

Am 10.September trafen sich in Thorn (Torun) Experten, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Selbstverwaltung und des Business, die über Chancen und Bedrohungen für die Entwicklung der Wasserwirtschaft in Polen debattierten.

Am 19.September fand in Bromberg ( Bydgoszcz) und Thorn (Toruń) die Zusammenkunft der Marschälle statt. Sie beschäftigte sich auch mit dem geänderten Wasserrecht. Infolge der Änderung werden u.a. Ämter der Binnenschifffahrt aufgelöst.

Am 25.September fand in Elbing (Elbląg) eine die Halbzeit des polnisch – russischen Projekts „Gemeinsame Vorteile der Entwicklung des Potentials vom Frischen Haff (Zalew Wiślany/Kaliningradzki)" zusammenfassende Konferenz statt.

Am 8.Oktober hielten die Vertreter des Arbeitsteams auf dem Wege nach Brüssel in Duisburg auf, um den in Europa größten Binnenhafen zu besichtigen.

Am 9. – 10.Oktober nahmen die Teilnehmer des Teams an der 11.Europäischen Woche der Regionen und Städte Open Days 2013 in Brüssel teil. In einer der Podiumsdiskussionen wurde vom Prof. Zygmunt Babiński ein Vortrag über die Weichsel (Wisła) gehalten. Am 15.Oktober fand in Warschau (Warszawa) das Seminar „Die Situation der Binnenschifffahrt in Polen und die Bedingungen deren Entwicklung" statt.

Am 17. – 19.Oktober förderten die Vertreter des Arbeitsteams auf der Messe TOUR SALON in Posen (Poznań) auf dem Ausstellungsstand den polnischen Abschnitt des Internationalen Wasserweges E70.

Am 28.Oktober wurde in Warschau (Warszawa) über die Zukunft der Ostsee (Morze Bałtyckie) und am 29.Oktober über das Programm „Meerespolitik der Republik Polen bis 2020" diskutiert.

Am 15. – 17.Novemeber förderten die Vertreter des Teams den polnischen Abschnitt des Internationalen Wasserweges E70 im Rahmen der in Lodz (Łódź) stattfindenden Veranstaltung „Salon der Touristik".

Am 2.Dezember wurde in Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski) die neue, moderne und private Marina eröffnet. Der Investitionswert beträgt 9,8 Mio. PLN.

Am 3.Dezember kam in Warschau (Warszawa) zum Treffen der Vertreter des Teams für die Sachen der Revitalisierung der Internationalen Wasserwege E70 und E 40 mit der Unterstaatssekretärin Dorota Pyć.

Am 11. – 12. fand in Warschau (Warszawa) die Konferenz Waterfront Forum 2013 statt. Eines der Hauptthemen war das Projekt „Polen am Wasser".

Am 14.Dezember fand in Elbing (Elbląg) eine feierliche Zusammenfassung des I. Segelpokals der Südostsee und Grand Prix des Frischen Haffs (Zalew Wiślany) statt. Am Unternehmen nahmen Segelverbände aus den Woiwodschaften: Westpommern (Zachodniopomorskie), Pommern (Pomorskie), Ermland und Masuren (Warmińsko-Mazurskie und der Oblast Königsberg (Kaliningrad) teil.  

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