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Staustufenbau auf der Weichsel in Leslau (pl. Wloclawek)

Am 16. Oktober des laufenden Jahres fand eine Konferenz statt, die die Realisierung des Pro-jektes „Analyse der Anpassung der Weichsel an die große und kleine Stufe auf dem Abschnitt von Leslau bis zur Mündung in die Danziger Bucht - Modellierung" zusammenfasste.

Auf der Konferenz wurde die Ausarbeitung besprochen, die im Rahmen des Projektes entstanden ist. Die Analyse umfasste das Konzept, das mindestens die 4. Klasse der Schiffbarkeit gewährleistet, den Überschwemmungsschutz, darunter den winterfesten Schutz gegen Überschwemmung sowie die Sicherheit der Staustufe Leslau selbst. Darüber hinaus wurden Modelluntersuchungen (physikalische und numerische) der Arbeitsweise der Wasserstufen mit hohem und niedrigem Stauen sowie eine Untersuchung der Erosionsprozesse im Flussbett durchgeführt.

Eines der wichtigen Ergebnisse der oben genannten Ausarbeitung war die den Teilnehmern des Treffens vorgestellte Präsentation der Bauvoraussetzungen für die Wasserstufen im unteren Teil der Weichsel und die Vorstellung der empfohlenen Variante. Auf der Grundlage der durchgeführten Analysen, u.a. der Umwelt-, Schifffahrts- sowie der technischen und wirtschaftlichen Analysen wurden einige Varianten vorgeschlagen, aus denen eine Staustufenvariante mit großem Gefälle empfohlen wurde. Diese besteht aus Wasserstufen, die lokal mit Buhnen oder Uferbefestigung in Serschau (pl. Siarzewo), Schulitz (pl. Solec Kujawski), Kulm (pl. Chelmno), Graudenz (pl. Grudziadz) und Mewe (pl. Gniew) ergänzt werden. Die endgültige Entscheidung über die Auswahl der empfohlenen Variante sollte unter Berücksichtigung der gesamten, sich auf dem Gebiet Polens befindlichen Wasserwege E40 und E70 getroffen werden.

Es ist zudem erwähnenswert, dass die Ergebnisse der Analysen auch einen Beitrag zu den Arbeiten an der entstehenden Machbarkeitsstudie für die komplexe Bewirtschaftung der Wasserwege darstellen: E40 für die Weichsel auf dem Abschnitt von Danzig (pl. Gdansk) bis Warschau (pl. Warszawa), anschließend bis zur Landesgrenze Polens mit Weißrussland sowie E70 von der Weichsel bis zum Frischen Haff.

Im zweiten Teil der Konferenz wurde die „Weichsel im Kleinformat", d.h. physikalische Modelle der Staustufen für die Standorte Serschau und Neuenburg (pl. Nowe) vorgestellt. Die Modelle wurden für den Bedarf der Analyse der Anpassung der Weichsel an die große und kleine Stufe angefertigt, auf dem Abschnitt von Leslau bis zur Mündung in die Danziger Bucht.

Die Analyse wurde im Auftrag von der Staatlichen Wasserwirtschaft Polnische Gewässer und von der Regionalen Verwaltung der Wasserwirtschaft in Danzig durchgeführt.

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