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Über polnische Wasserwege in Brüssel und Antwerpen

Am 7.November 2012 fand im Europäischen Parlament in Brüssel ein Seminar zum Thema "Binnenwasserstraßen – alle Hände an Bord! Wie soll die Kommunikation in Europa verbessert werden?" statt. Während dieses Seminars wurde wiederum eine Absichterklärung in der Sache der Zusammenarbeit für Wirtschaftsaktivisierung längs des projektierten Internationalen Wasserweges E70 auf der Strecke von Danzig (Gdańsk) – Bromberg (Bydgoszcz) – Thorn (Toruń) –Warschau (Warszawa) unterzeichnet und zu Händen von Marc Vanderhaegen (Europäische Kommission) übergeben.

R. Świlski (Woiwodschaft Pommern - Pomorskie) betonte die Bedeutung der Meereswirtschaft für Polen, stellte das Entwicklungspotential der Häfen in Gdingen (Gdynia) und Danzig (Gdańsk) und die Notwendigkeit des Ausbaus der Transportinfrastruktur im Zusammenhang mit einer wachsender Nachfrage nach dem Container -Transport ins Innere des Landes hinein dar. Sł. Kopyść (Woiwodschaft Kujawien und Pommern - Kujawsko-Pomorskie) besprach die Bewirtschaftung der Flüsse im Zusammenhang mit deren energetischer Ausnutzung und Hochwasserschutz und L. Ruszczyk (Woiwodschaft Masowien – Mazowsze) sprach über die Bedeutung des Projekts "Die Untere Weichsel" („Dolna Wisła") für eine ausgeglichene Entwicklung der Regionen.

Marc Vanderhaegen überzeugte, dass es für die Union sehr wichtig ist, 50% vom Straßentransport auf den Fluss- und Bahntransport zu verschieben. Dafür wurden 32 Mio. EUR bestimmt. Die Europäische Kommission beginnt die polnischen Vorschläge erst dann zu berücksichtigen, wenn polnische Flüsse an die Klasse IV der Schiffbarkeit angepasst werden. Monika Niemiec-Butryn aus dem Ministerium für Transport informierte, dass sich die Regierung auf die Bearbeitung des Programms der Revitalisierung der Wasserstraßen in Polen (hauptsächlich der Oder [Odra] und der Weichsel [Wisła]) vorbereitet. Dieses Dokument wird ein die Strategie der Entwicklung des Transports ergänzendes Dokument sein.

Das Seminar wurde mit dem Studienbesuch im multimodalen Hafen in Antwerpen verbunden. Dort hat seine Quellen der Internationale Wasserweg E70. Während der Besichtigung machten sich die Teilnehmer u. a. mit dem Funktionieren des Hafens, der Größe der umgeladenen Waren, den Bedingtheiten der Entwicklung und der Strategie der weiteren Aktivitäten bekannt.

Aufgrund: http://forumwodne.kujawsko-pomorskie.pl/index.php?option=com_content&view=article&id=141:podsumowanie-seminarium-w-brukseli-i-wizyty-w-antwerpii&catid=30:nowe&Itemid=54

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