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Die Oder (Odra)

Zu dem Internationalen Wasserweg E70 (IWW E70) werden angerechnet: der Abschnitt der Unteren Oder (Dolna Odra) vom 617,6 km (Küstrin [Kostrzyn nad Odrą] – die Mündung der Warthe [Warta]) bis zum 667,2 km (Hohensaaten – die Verbindung der Oder mit dem Oder-Havel-Kanal) von der Länge 49,6 km.

Dieser Abschnitt charakterisiert sich durch den breiten Boden des Flussbettes (ca. 80 m), der einen Einfluss auf die Variabilität der Flussströmung hat, und zahlreiche Sandbänke. Die Fräsen bei der Warthemündung verursachen die Behinderungen. Die Oder (Odra) ist geregelt, aber deren Flussbett ist zerstört.

Hinter der Mündung der Warthe (Warta) in die Oder (Odra) schwenken die Transittiefen von 100 bis zu 250 cm. Die maximalen Tiefen treten im März und April und die minimalen Tiefen in den Sommermonaten auf. Die Zahl der Navigationstage beträgt von 250 bis 350 Tage im Jahr. Diese Route wird der Klasse III der Wasserstraße angerechnet (die Transittiefe: 180 cm), infolgedessen können die Einheiten mit dem Gewicht von 1000-1500 Tonnen fahren. Auf dem Grenzabschnitt der Oder (542,4 – 704,1 km) ist die Nacht-Schifffahrt zugelassen (dies betrifft Touristik- und Sportschiffe nicht). Die Entscheidungen in Form einer Bekanntmachung werden durch den Vorstand der Wasserwirtschaft in Stettin (Szczecin) und das Wasser- und Schifffahrtsamt in Eberswalde ausgegeben.

Auf diesem Abschnitt treten keine Hochspannungsleitungen, Brücken und Fähren auf. In Güstebiese (Gozdowice) (645 km) verkehrt vom April bis zum Oktober eine Seitenradfähre „Bez Granic" („Ohne Grenzen") mit eigenem Antrieb.

Außer dem Hafen in Küstrin (Kostrzyń nad Odrą) (617,6 km) bei der Warthe – Mündung befindet sich nur in Kaleńsk (623,7 km) ein gekennzeichneter Halteplatz und in Kienitz (632 km) gibt es eine Marina.

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