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Erstes Treffen des Woiwodschaftsübergreifenden Teams für den Internationalen Wasserweg E70 (IWW E70) im Jahr 2018

fot. R.Wasil

Am 14. März 2018 fand in Danzig (pl. Gdansk) das erste Treffen des Woiwodschaftsübergreifenden Teams für den Internationalen Wasserweg E70 statt.

Im Rahmen des Treffens wurden die Möglichkeiten besprochen, eine Expertise bezüglich der Spezifizierung des neuen Verlaufs des polnischen Abschnitts des Internationalen Wasserweges E70 (Oder-Weichsel) zu erstellen. Die Woiwodschaft Kujawien-Pommern (pl. Kujawsko-Pomorskie) stellte einen Ablaufplan für die Realisierung der oben genannten Aufgabe vor. Darüber hinaus erklärte sie sich bereit, im Rahmen des EMMA-Projektes eine erweiterte Beschreibung des Auftragsgegenstandes und des Finanzierungszeitplans anzufertigen, mit Expertenunterstützung der folgenden Woiwodschaften: Pommern (pl. Pomorskie), Großpolen (pl. Wielkopolskie), Lebus (pl. Lubuskie) und Ermland-Masuren (pl. Warminsko-Mazurskie).

Es wurde auch über die aktuellen Navigationsprobleme auf dem Wasserweg, der die Oder mit der Weichsel verbindet, diskutiert. Eine große Schwierigkeit für Wassersportler ist die fehlende Möglichkeit der Schleusenüberquerung an der Staustufe Schleusenau (pl. Okole) aufgrund ihrer Renovierung. Sie hält den Verkehr unter anderem am Bromberger Kanal (pl. Kanal Bydgoski) und auf der Brahe (pl. Brda) auf. Die Teilnehmer des Treffens waren der Meinung, dass die Beförderung von kleinen Schwimmeinheiten in dieser Situation eine Lösung wäre. Für die nächsten Jahre ist die Renovierung der weiteren Staustufen in Hoheneiche (pl. Osowa Gora) und Czyzkowko vorgesehen. Die Umbaumßnahmen der einzelnen Objekte diesen Typus verhindern die touristische Entwicklung des Wasserweges. Die Vertreter der Woiwodschaften stellten fest, dass die optimale Lösung wäre, einige Schleusen gleichzeitig zu renovieren, auch auf Kosten der Schließung der Wasserroute für eine bestimmte Zeit. Sowohl die Selbstverwaltung als auch der Kreis der Wassersportler erwarten die Durchführung der komplexen Renovierung der Schleusen am Bromberger Kanal und in der weiteren Perspektive an der Netze (pl. Notec). Doch das Wichtigste ist - es sollte möglichst schnell und mit der Sicherstellung der Beförderung für Yachten passieren.

Das die Navigationsschwierigkeiten im polnischen Abschnitt des IWW E70 betreffende Thema wird auch ein wichtiger Ansatzpunkt bei der für September 2018 geplanten Konferenz, die der touristischen Nutzung des Internationalen Wasserweges E70 gewidmet wird.

Um sich mit den schon vorhandenen Lösungen für die Revitalisierung der Wasserwege bekannt zu machen, sind im laufenden Jahr Studienbesuche der Teammitglieder IWW E70 am Wasserknotenpunkt Breslau (pl. Wroclawski Wezel Wodny) und am Großen Wasserrundweg von Großpolen (pl. Wielka Petla Wielkopolski) geplant.

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