Archiwum
view

Zweitens – die Wasserautobahn auf der Weichsel

Am 22. März 2013 begann die Zeitung „Dziennik Bałtycki", sich nach der Sorge um die Entwicklung unserer Region und des Landes richtend, eine umfangreiche soziale Aktion – den Kampf um den Wiederaufbau der Wasserstraße auf der Weichsel (Wisła) und die Bestellung eines Ministeriums, das als eine einzige Institution für die Entwicklung der Binnenwasserstraßen in Polen verantwortlich sein wird.

Die Autobahn A1 war die erste. „Erstens A1" – eine große Aktion eben mit diesem Namen wurde am 1.August 2003 von der Zeitung „Dziennik Bałtycki" initiiert. Zwei Jahre später – am 29.Juli 2005 begann man mit dem Bau der Autobahn. Am 22. März 2013 begann die Zeitung „Dziennik Bałtycki", sich nach der Sorge um die Entwicklung unserer Region und des Landes richtend, eine umfangreiche soziale Aktion – den Kampf um den Wiederaufbau der Wasserstraße auf der Weichsel (Wisła) und die Bestellung eines Ministeriums, das als eine einzige Institution für die Entwicklung der Binnenwasserstraßen in Polen verantwortlich sein wird.

Gegenwärtig verwischt sich diese Verantwortlichkeit, weil sich mit Binnenwasserstraßen sieben verschiedene Institutionen beschäftigen. Nach der politisch – wirtschaftlichen Umwandlung in Polen hatten die aufeinanderfolgenden Regierungen andere Prioritäten und infolgedessen wurde die Wasserwirtschaft, die in vielen Ländern Europas sehr gut gedeiht, in Polen herabgesetzt. Die Wiederherstellung der Weichsel (Wisła) der Binnenschifffahrt ist eine schwierige Herausforderung, aber sie verdient das Engagement und die ernsthafte Diskussion.

Aus dem Danziger Hafen werden in Polen etwa eine Million Container befördert. In drei Jahren sollen es schon vier Millionen sein. Mit den Plänen der Erhöhung der Umladungen steigen auch die Beförderungsbedürfnisse der Waren in die Häfen und deren Ausfuhr landeinwärts. Das ist mit einem deutlichen Anstieg der Überlastungen der Straßen, der Umweltverschmutzung und der Reduzierung der Sicherheit der Reisenden auf den Straßen verbunden. Die Binnenschifffahrt soll eine Abhilfe für diese Probleme bilden.

Diese Form des Transports existiert in Polen leider nicht. Wir nutzen die Erfahrung der von uns viel reicheren Länder nicht aus. Schon heute können viele Transportbedürfnisse durch den Binnentransport gelöst werden. Für diese Art des Transports interessieren sich viele Wirtschaftssubjekte, z. B. die Seehäfen in Danzig (Gdańsk) und in Gdynia, oder das beim dem Hafen in Danzig (Gdańsk) entstehende Logistikzentrum.  

Der Güterbinnenverkehr kann helfen, viele Probleme zu lösen, denn er ist sehr ökologisch, energiesparsam und aus diesem Grund soll man die Regierungsvertreter davon überzeugen, dass die Binnenschifffahrt auf der Weichsel möglicht schnell durchgängig gemacht werden soll. Die Rekonstruktion der Weichsel garantiert eine leistungsfähige Bedienung der sich schnell entwickelnden Häfen von Pommern, trägt zu der Erhöhung der Warenbeförderung und der Beförderung von Passagieren bei und entwickelt den touristischen Verkehr auf der Weichsel. Für die Regulierung dieser Straße spricht auch, dass den Bewohnern vom Werder (Żuławy) die Sicherheit vor Hochwasser gewährleistet wird. Die Struktur des europäischen Transports ändert sich aus einer chaotischen in eine geordnete Struktur, in der eine Schlüsselrolle Seehäfen und intermodale Terminals spielen. Aus diesem Grund soll die Erhöhung der Bedeutung der Weichsel zum Rang einer Transportstraße durch die Einbeziehung der Revitalisierung der internationalen Wasserstraßen E 40 und E 70 in den Plan der Entwicklung der Wasserstraßen des Netzes TEN – T und in das Programm der Kohäsionspolitik der Europäischen Union für die Jahre 2014 – 2020 bescheunigt werden.

Die Bildung des Planes der Entwicklung der Binnenstraßen verlangt, dass ein integrierter Plan der Handlungen der Koalition entsteht. Unter der Koalition versteht man Marschälle der die Weichselwoiwodschaften, zuständige Minister, Aktivisten die Verbände der an der Weichsel gelegenen Städte und andere Außer – Regierungsorganisationen, Vertreter der Geschäftswelt. Es sollen auch Abgeordnete, Politiker, Beamte und zuständige Entscheidungsträger engagiert werden, um deren Unterstützung sich Reporter und Öffentlichkeit im Rahmen der Aktion „Zweitens – die Wasserautobahn auf der Weichsel" bemühen werden. Alle Publikationen, die montags und freitags in „Dziennik Bałtycki" über die Aktion „Zweitens – die Wasserautobahn auf der Weichsel" erscheinen, sind auf der Webseite zugänglich: http://www.dziennikbaltycki.pl/podrugiewisla/


Partnerzy Partnerzy