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Am Donnerstag, den 20. September fand im Messe- und Kongresszentrum in Oppeln (pl. Opole) ein Kongress für die Binnenschifffahrt statt

Das Treffen fand unter dem Ehrenpatronat des polnischen Ministerpräsidenten, Mateusz Mo-rawiecki, statt. Der Premierminister richtete einen Brief an die Gäste, den der Woiwode von Oppeln, Adrian Czubak, vorgelesen hat. Das Treffen war auch eine Gelegenheit zur Diskussion über die Entwicklung des Flusstransportes. Die Teilnehmer setzten sich zusammen aus Fach-leuten der Branche, Mitgliedern der Selbstverwaltung und Politikern.

Marek Grobarczyk, Minister für Meereswirtschaft und Binnenschifffahrt betonte die Effizienz der Binnenschifffahrt: in der Schifffahrt ist beispielsweise die Distanz, die man für eine Tonne Fracht, bei selbem Energieaufwand zurücklegt, die größte und beträgt 370 km. An zweiter Stelle steht der Zug mit 300 km und an dritter der Lkw mit 100 km. Leider wurde dieser Transportzweig bisher vernachlässigt. Laut der Erklärung des Ministerpräsidenten wird die jetzige Regierung versuchen, dies zu ändern.

Przemyslaw Daca, der Vorsitzende der Staatlichen Wasserwirtschaft Polnische Gewässer informierte über die wichtigsten Herausforderungen im Bereich der Schifffahrt, d.h. den Bau weiterer Staustufen an der Oder in Steinau (pl. Scinawa) und Liebenz (Libiaz) sowie an der Weichsel in Serschau (pl. Siarzewo). Vorrang hat auch die schnellstmögliche Fertigstellung des Baus des Staubeckens Ratibor (pl. Raciborz).

Im weiteren Verlauf des Kongresses fanden Debatten statt, die in verschiedene Gesprächsthemen eingeteilt wurden. Sie betrafen u.a. Wasserinvestitionen der nächsten Zeit, die Organisation des Warentransportes über Flüsse sowie moderne Lösungen für die Schifffahrt. Gleichzeitig fanden Sitzungen statt, während deren man über den Ausbildungsbedarf junger Arbeitskräfte für die Binnenschifffahrt und über die Bedeutung der an den Flüssen gelegenen Werften für die Entwicklung der Binnenschifffahrt gesprochen hat. Die Diskussionen in diesem Bereich wurden von Spezialisten der Wassersportbranche und dem Ressort für Meereswirtschaft durchgeführt. In die Gespräche waren auch Vertreter aus Tschechien und Slowakei engagiert.

Die Organisation des Kongresses setzte drei Schwerpunkte:

  • Die Fortführung der Debatte über den heutigen Zustand und die Entwicklungsperspektive polnischer Flüsse;
  • Das Interesse des Businesssektors für die Binnenschifffahrt;
  • Das Aufzeigen der Entwicklungsperspektiven für zukünftige, junge Arbeitskräfte.

Der Kongress wurde von der Ausstellung des Internationalen Wasserweges E70 (IWW E70) begleitet. Die Besucher des Werbestandes konnten sich mit den Projekten vertraut machen, die mit vereinten Kräften von den folgenden Woiwodschaften für den polnischen Abschnitt des IWW E70 realisiert wurden: Lebus (pl. Lubuskie), Großpolen (pl. Wielkopolskie), Kujawien-Pommern (pl. Kujawsko-Pomorskie), Pommern (pl. Pomorskie) und Ermland-Masuren (pl. Warminsko-Mazurskie).

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